10 Gründe, warum Du nicht abnimmst

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Gehörst Du zu den Menschen, die schon alles ausprobiert haben? Hast Du unendlich viel Zeit und Mühe investiert, um endlich schlank zu werden? Warum funktioniert das bei den Anderen und nicht bei Dir? Findest Du das unfair. Da muss man ja auf Dauer resignieren. Damit ist es jetzt endlich vorbei. Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber um wirklich erfolgreich abnehmen zu können, ist das richtige Wissen um die Funktionalitäten Deines Körpers ganz entscheidend. Du brauchst dafür keine Expertin bzw. kein Experte zu werden. Fang erstmal damit an, Deinen optimalen Weg zu finden. Hier sind zehn Gründe, die eine Gewichtsreduktion verlangsamen oder gar verhindern können.

1. Du setzt die falschen Prioritäten

Im Wesentlichen gibt es drei Bereiche, die für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion verantwortlich sind. Gemeint sind die Ernährung, die körperliche Bewegung und die Änderung von Gewohnheiten. Viele Menschen wissen gar nicht, wie wichtig hier die richtigen Prioritäten sind. Gehörst Du auch zu denen, die sich ausschliesslich auf ihr Training verlassen? Hast Du Dir nicht manchmal gesagt: “Jetzt habe ich so viel trainiert, da kann ich ruhig etwas mehr essen“? Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht suboptimal. Erstens ist die richtige Ernährung mindestens genauso entscheidend. Und Zweitens ist die Entwicklung von neuen, positiven Gewohnheiten von großer Wirkung.

2. Du machst zu viel Ausdauer und zu wenig Krafttraining

Entscheidend für die Fettverbrennung ist die Leistungsfähigkeit Deiner Muskeln, denn in den Muskelzellen wird das Fett verbrannt, welches Du loswerden möchtest. Je kräftiger sie sind, desto mehr Kalorien können sie verbrauchen (Grundumsatz wird erhöht). Ein weiterer Vorteil des Krafttrainings liegt in der erhöhten Nachverbrennung im Anschluss des Trainings. Letzteres ist wesentlich effektiver mit Krafttraining. Wenn Du ausschliesslich langandauerndes Ausdauertraining machst, wird Dein Gehirn das Stresshormon Cortisol produzieren. Dieses sorgt u.a. dafür,
dass Deine Muskelmasse abgebaut wird. Im Endeffekt reduzierst Du damit Deinen Grundumsatz. Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb viele Leute nach einer Diät das verlorene Gewicht wieder zunehmen. Es ist daher wichtig, diesem Prozess mit Krafttraining und proteinreicher Ernährung entgegenzuwirken. Kraftsportler, die auch Ausdauertraining machen, verbrennen zu 100% Fett, während bei Leuten, die ausschließlich Ausdauersport betreiben, ca. ein Viertel des Gewichtsverlustes auf die Reduzierung der Muskelmasse zurückzuführen ist.

Quelle: Port of San Diego | flickr.com / CC

Quelle: Port of San Diego | flickr.com / CC BY 2.0

3. Du nimmst zu wenig Proteine und pflanzliche Fette zu Dir

Proteine haben gleich in mehrerer Hinsicht eine entscheidende Bedeutung für Deine Ziele. Sie versorgen Deine Muskeln mit den notwendigen Aminosäuren für den Muskelaufbau. Zudem sättigt proteinhaltige Nahrung sehr gut. Die Kalorien aus dem Eiweiß werden von Deinem Körper schneller verbrannt, als es bei denen aus tierischen Fetten und Kohlehydraten der Fall ist. Ebenfalls sehr wichtig sind die richtigen Fette. Hier kannst Du auf die essentiellen – einfach oder mehrfach ungesättigten – Fettsäuren achten. Sie sind für Dein Herz lebenswichtig und erhöhen die Denkfähigkeit Deines Gehirns. Sie kommen u.a. in vielen Fischsorten, Nüssen (vor allem Walnüsse), Eiern und Avocados vor. Ein Detail wissen viele Leute nicht:
Essentielle Fettsäuren kurbeln die Fettverbrennung an, indem sie den Körper auffordern, das bereits abgespeicherte Fett für den Energiestoffwechsel zu nutzen.

4. Du isst, ohne Plan

Konzentriere Dich auf das, was Du gerade machst. Wenn Du isst oder trinkst, dann mache dies mit Bedacht. Damit ist nicht nur der Alkohol gemeint, den Du komplett meiden solltest. Zwei wesentliche Gedanken sind hier aufgeführt.

Zu viele Kohlehydrate:

Deine Ernährung enthält wahrscheinlich viel zu viele schlechte Kohlehydrate. Sie sind in den meisten Lebensmitteln umfangreich enthalten, die Du “nebenbei” isst oder trinkst. Tausche sie gegen Proteine oder Gemüse aus. Iss weniger Brot und Nudeln und mehr Quark- oder Sojaprodukte. Such Dir Nahrung mit langsamen Kohlehydraten (Vollkorn) und einem niedrigen Glyx-Index, da sie den Blutzuckerspiegel und die Insulinausschüttung weniger beeinflussen. Auch stärkehaltige Lebensmittel (Kartoffeln, Gemüse etc.) sind als Energielieferant gut geeignet.

Zu viel Obst:
Obst kann dick machen. Der hohe Gehalt an Fruchtzucker – insbesondere bei Bananen und Weintrauben – führt oftmals dazu, dass der vorhandene Überschuss als Fett gespeichert wird. Du musst nicht drauf verzichten, nimm einfach andere Sorten. Die wertvollsten Früchte sind Beeren, da sie u.a. einen hohen Anteil an Antioxidantien haben und weniger Fruktose enthalten.

5. Du erlaubst Dir keinen Schummeltag

Damit Dein Gehirn zufrieden ist und Dein Körper nicht auf “Spar?amme” schaltet und Notreserven anlegen will, kannst Du ruhig einmal die Woche schlemmen. So hast Du etwas, worauf Du Dich freuen kannst. Andernfalls wirst Du Deine gesunde Ernährungsweise irgendwann “über den Haufen werfen”.

Quelle:  taintedzodiac | flickr.com / CC

Quelle: taintedzodiac | flickr.com / CC BY 2.0

6. Du trinkst nicht genug Wasser

Wasser ist das mit Abstand wichtigste Lebensmittel. Wenn Du nicht genug Wasser trinkst, sind alle anderen Ernährungstipps nur Makulatur. Wasser ist der Treibstoff Deines Körpers, weil es für jeden seiner Prozesse lebensnotwendig ist. Trinkst Du es warm (in kleinen Schlucken), reinigt es Deinen Magen. Trinkst Du es kalt, verbrennt Dein Körper zusätzliche Kalorien. Wasser macht Dich glücklich. Es hält Dich wach, füllt Deinen Bauch und nimmt eine entscheidende Rolle bei der Fettverbrennung ein. Wasser macht Dein Blut ?üssig, ermöglicht den Abtransport verbrannter
Fettzellen und hilft Deinem Körper bei der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Muskeln. Auf der anderen Seite ist Wasser ein sehr wirkungsvolles Mittel gegen Heißhunger.

Wie viel solltest Du trinken? Es gibt einen Richtwert, der bei 30 bis 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht liegt. Doch sei vorsichtig: Der menschliche Organismus kann durchschnittlich nur 250 ml in 15 Minuten aufnehmen. Alles, was Du mehr trinkst, wandert direkt in die Blase. Da der menschliche Körper i.d.R. nur Kalorien aus fester Nahrung verarbeiten kann, solltest Du hauptsächlich kalorienfreie Getränke wie Wasser zu Dir nehmen.

7. Du bevorzugst Diäten und Light-Produkte

Light-Produkte haben naturgemäß nur sehr wenige Kalorien. Die meisten Süßstoffe gaukeln Deinem Gehirn allerdings einen Zuckerkonsum vor und veranlassen im Endeffekt eine Insulinausschüttung. Als Alternative kannst Du mit Stevia süßen, da dieser natürliche Süßstoff den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Es macht wenig Sinn, sich auf temporäre Ernährungsformen einzulassen. Das mag kurz- oder mittelfristig erfolgreich sein. Auf lange Sicht würdest Du dicker bzw. fetter als vorher werden, da Dein Körper bei einer zu geringen Kalorienzufuhr “Notreserven” anlegen und Muskelmasse
abbauen würde. Die Folgen wären eine vermehrte Kalorienaufnahme, wenn Du wieder “normal” isst, sowie ein geringerer Grundumsatz (und damit weniger verbrannte Kalorien). Diäten bringen letztlich nicht viel. Die sinnvollste Lösung ist eine Ernährungsumstellung. Dabei musst Du keineswegs auf die schönen Dinge verzichten, wenn Du es intelligent anstellst.

Quelle: laerte | flickr.com/CC

Quelle: laerte | flickr.com/CC BY 2.0

8. Du brauchst neue, positive Gewohnheiten

Größere Trainingspausen und motivationsbedingte “Durchhänger” sind immer nachteilig. Mache alles mäßig, aber regelmäßig. Du kannst Dir ruhig alle zwei bis drei Monate eine Woche Pause gönnen.
Wird die Unterbrechung länger, musst Du ehrlich zu Dir sein und Dich fragen: Was hält Dich davon ab, zum Training zu gehen?
 Auf der anderen Seite ist zu viel auch nicht gut. Viele Abnehmwillige
machen diesen Fehler, weil sie in zu kurzer Zeit zu viel erreichen wollen. Dadurch würdest Du ins Übertraining bzw. in einen “sportlichen Burn Out” geraten. Achte in einem solchen Fall konsequent auf die Qualität Deines Trainings und weniger auf die Quantität. Es ist durchaus möglich, mit einem zweimal 30 minütigen Training in der Woche Erfolge zu erreichen. Eines mach Dir immer bewusst: Selbst wenn Du zwölf Stunden am Tag arbeitest, insgesamt zwei Stunden pendeln musst und drei Kinder hast, bleibt immer noch ausreichend Zeit für ein kurzes, wohl dosiertes Training. Das darf keine Ausrede sein. Im Gegenteil, es wird Dir sogar gut tun.

9. Deine Regeneration ist unzureichend / Du schläfst zu wenig

Wer seinen Körper stark beansprucht, muss ausreichend regenerieren. Zwischen den Trainingseinheiten sollten Deine beanspruchten Muskeln 48 Stunden ruhen. Zudem solltest Du sieben bis acht Stunden schlafen. Das ist sehr wichtig, da Deine nächtliche Hormonausschüttung bei zu wenig Schlaf durcheinander kommen kann. Vermehrte Hunger- und geringere Sättigungsgefühle können die Folge sein. Zudem reduzierst Du die Zeitspanne, in der Dein Gehirn Wachstumshormone ausschütten kann, die bekanntlich zu den stärksten Fatburnern überhaupt gehören.

10. Du trainierst falsch

Es gibt zwei Dinge, die beim Training entscheidend sind. Zum einen ist eine regelmäßige Beanspruchung der Muskulatur auf der Basis eines individuellen Trainingsplanes wichtig. Zum anderen die richtige Dosierung der Intensität. Führe Dein persönliches Training regelmäßig und möglichst intensiv durch. Dadurch erreichst Du die bestmöglichen Erfolge. Es gibt unendlich viele Tipps zum Training. Das Wichtigste ist es jedoch, dass Du konsequent und kontinuierlich trainierst. Such Dir Deinen persönlichen Weg, der Dir am ehesten zusagt. Mach Dir nicht allzu viel Gedanken: Die eine Trainingsmethode dauert etwas länger als die andere, aber die Unterschiede liegen kaum über fünf bis zehn Prozent.

Bildquelle Header: viperagp / istockphoto.com

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Über den Autor

Christian Betzle
Christian Betzle

Mein Name ist Christian Betzle. Ich bin Diplomsportlehrer und betreibe seit 1999 drei gesundheitsorientierte Fitnessclubs im Westerwald mit derzeit 4500 Mitgliedern. Mit OPTIform möchte ich Menschen beim Abnehmen helfen - durch individuelle Abnehmprogramme. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen

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