Straffe Oberschenkel bekommen – mit einfachen Tipps

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Straffe Oberschenkel sind ein Traum. Leider sieht es in der Wirklichkeit oftmals anders aus. Warum so viele Frauen sowie einige Männer Probleme mit ihren Beinen haben, hat mehrere Gründe. Die persönliche Veranlagung ist nur eine Variable, die Du besser nicht als Ausrede heranziehen solltest. An erster Stelle steht – ja, leider – die Ernährung. Du kannst Dir mit den falschen Nahrungsmitteln auch in Bezug auf Deine Oberschenkel großen Schaden zuführen. Das muss nicht sein, denn es gibt tatsächlich Lebensmittel, welche Dir gegen Cellulite helfen. Sicherlich kann Dir eine Liste einiger dieser guten Lebensmittel weiterhelfen. Besser ist es jedoch, wenn Du zusätzlich ein paar Informationen über die Biochemie Deines Körpers bekommst. Für straffe Oberschenkel spielen viele Faktoren eine Rolle. Da wären zunächst Deine Muskeln, ohne die Du kein Gramm Fett loswerden kannst. Auf der anderen Seite findet in Deinen Problemzonen ein regelrechter Kampf statt, den Du mit Deiner Ernährungsweise entweder positiv oder negativ beeinflussen kannst. Warum macht Dein Körper das? Warum gibt es diese Problemzonen überhaupt? Die Natur hat sich dabei etwas gedacht und entsprechend gehandelt. Im folgenden Text werden Dir u.a. diese Zusammenhänge erklärt, damit Du den letzten Schritt zu straffen Oberschenkeln gehen kannst.

Warum die Ernährung für straffe Oberschenkel so wichtig ist

Eines solltest Du vorab wissen: Wenn es um die “Ernährung” geht, ist immer der Alltag gemeint. Bist Du z.B. auf eine Hochzeitsfeier eingeladen, kannst Du essen, was Du willst. Es sind die Ernährungsgewohnheiten, die fatale Folgen haben können. Gerade für die Beine ist eine gute Durchblutung enorm wichtig. Lebensmittel, die reich an gesättigten Fettsäuren und schlechten Kohlehydraten sind, hinterlassen Ablagerungen in den Arterien. Fertiggerichte und FastFood können Giftstoffe enthalten, die sich an den verschiedensten Stellen festsetzen und für die Entstehung der Cellulite mitverantwortlich sind. Lege stattdessen Deinen Fokus auf die Lebensmittel, welche Dir u.a. aktiv im Kampf gegen Cellulite helfen können.

Diese Lebensmittel sind echte Cellulite-Killer

Die gute alte Zitrone gehört zu den besten Cellulite-Killern. Daneben hat sie eine ganze Reihe an positiven Effekten für Deinen Körper. Sie hilft beispielsweise, Deinen Körper zu entgiften und Deine Haut zu schützen. Gleiches gilt für die Avocado, die zusätzlich dank der enthaltenen Ölsäure schnell sättigt. Mit einem Glas Rotwein am Abend oder einer Handvoll Kirschen kannst Du ganz “nebenbei” etwas für Deine straffen Oberschenkel tun. Rotwein und Kirschen enthalten Antioxidationsmittel, welches Enzyme blockieren kann, die an der Entstehung von Cellulite mitwirken. Ein starkes Mittel für eine gute Durchblutung Deines Körpers und damit für den Abbau der schädlichen Giftstoffe ist Knoblauch. Dieser Tausendsassa hilft Dir sogar dabei, die für die unattraktiven Stellen unter der Haut verantwortlichen Fettzellen aufzubrechen und abzubauen.
In Verbindung mit sportlichen Betätigungen ist eine gesunde und eiweißreiche Ernährung unabdingbar. Von allen tierischen Speisen ist die Hühnerbrust dafür am besten geeignet, da sie durch ihren hohen Proteinanteil den Muskelaufbau fördert und damit einen wesentlichen Baustein für die Beseitigung der Cellulite liefert. Sehr gesund sind Sardinen. Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren sorgt für eine Regulierung des Östrogenspiegels, was sich wiederum positiv auf Deinen “Kampf” gegen die verhassten Dellen an Deinen Oberschenkeln auswirken kann. Alter Käse hat dank seiner enthaltenen Linolsäuren ebenfalls einen guten Einfluss auf diese Hormone.
Zu guter Letzt gehört auch der Grüne Tee in diese Reihe. Er fördert die Fettverbrennung und enthält ebenfalls die für die Entgiftung und Hautstraffung so wichtigen Antioxidantien.

Zitronen können Dir bei der Bekämpfung von Cellulite helfen

Zitronen können Dir bei der Bekämpfung von Cellulite helfen

Auch grüner Tee kann dabei helfen, straffe Oberschenkel zu bekommen

Auch grüner Tee kann dabei helfen, straffe Oberschenkel zu bekommen

So wichtig sind Erhalt und Aufbau Deiner Muskeln

Wenn es um straffe Oberschenkel geht, führt nur in den seltensten Fällen ein Weg an einer starken Muskulatur vorbei. Nur sie können das Fett verbrennen, welches Dich so stört. Sind Deine Muskeln nicht kräftig genug, wirkt sich das automatisch auf Deinen Grundumsatz und Deine Energiebilanz aus. Allein 1,5 kg mehr Muskelmasse kann bereits im Ruhezustand bis zu sieben Kilo Fett im Jahr mehr verbrennen. So einfach kannst Du lästige Pfunde loswerden. Damit Dein Körper Deine Muskeln bei körperlichen Anstrengungen (z.B. Cardio-Training) nicht abbaut, benötigst Du eine proteinreiche Ernährung.

So entsteht Cellulite

Für eine straffe Haut sind vor allem Kollagen und Elastin verantwortlich, die Dein Körper u.a. mithilfe von Vitamin C produzieren kann. Diese beiden Proteinarten halten die Haut frisch, elastisch und straff. Unterstützt werden sie dabei von einem gesunden Wasserhaushalt, denn wenn Du wenig trinkst und dehydrierst, wirkt sich das extrem negativ auf Deine Haut aus. Ernährst Du Dich nicht gesund, wirst Du Giftstoffe zu Dir nehmen, welche die Kollagen zerstören können. Zudem wird zusätzlich Dein Östrogenhaushalt nicht in Ordnung sein. Das wiederum kann verheerende Folgen haben, da das überschüssige Östrogen die Kollagen ebenfalls angreift. Wird Deine Haut aus diesen Gründen nun weniger elastisch, lagern sich Fettzellen direkt unter der Haut ein. Die unschönen Dellen sind dann das Ergebnis.

Der ewige Kampf der Rezeptoren: Alpha vs. Beta

Du kannst das Fett nicht “an Ort und Stelle” verbrennen. Was Du brauchst ist ein ganzheitlicher Ansatz mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung. Insbesondere bei Frauen sind die Oberschenkel Problemzonen. Diese für viele Menschen unschönen Stellen sollen dem Körper in schwierige Zeiten als Notreserven dienen. Damit Du sie nicht so einfach verbrennen kannst, hat sich Mutter Natur etwas ganz Besonderes ausgedacht.
Dein Körper muss zunächst mittels eines “Lipolyse” genannten Vorgangs das Fett aus der Fettzelle freigeben. Anschließend wird das Fett in die Muskeln transportiert, wo es dann verbrannt wird (Lipidoxidation). Verantwortlich für das “Herausbrechen” des Fettes aus den Fettzonen sind vor allem die Hormone Noradrenalin und Adrenalin. Sie binden sog. Beta- und Alpha-Rezeptoren im Fettgewebe. Diese wiederum senden Signale aus, in welcher Geschwindigkeit das Fett entnommen werden darf. Dabei nehmen die Beta-Rezeptoren die Rolle der Beschleuniger, während die Alpha-Rezeptoren eher wie Türsteher wirken und den Prozess der Lipolyse behindern, was sich vor allem in Deinen Problemzonen bemerkbar macht. Dort sind die Alphas am zahlreichsten vertreten.

So wirst Du das hartnäckige Fett los

Um Dein Fett loszuwerden, musst Du also die Beta-Rezeptoren aktivieren und die Aktivität der Alpha-Rezeptoren blockieren. Ersteres erreichst Du durch sportliche Aktivität bzw. eine negative Energiebilanz. Die Alphas lassen sich allerdings nicht so “einfach” ausschalten. Physiologisch gesehen hat das hartnäckige Fett eine höhere Dichte an Alpha-Rezeptoren und wird schlechter durchblutet. Es besitzt eine andere Farbe und reagiert empfindlicher auf Insulin.
Insulin hat normalerweise die Wirkung, die hauptsächlich für die Fettabspeicherung verantwortlichen Enzyme zu fördern. Folglich speichern Zellen mit eine höheren Insulinempfindlichkeit mehr Fett ab und stellt dem Stoffwechsel Deines Körpers weniger Fett zur Verfügung. So entsteht das hartnäckige Fett. Darüber hinaus wirkt sich das Insulin auch auf die Aktivität der Rezeptoren aus, indem es die Betas ausbremst und die Alphas aktiviert. Dadurch besteht ein direkter Zusammenhang für die – im Vergleich zu den Betas – hohe Anzahl an Alpha-Rezeptoren in Deinen Problemzonen. Zur Ausschaltung der Alphas und zum Herausbrechen des resistenten “Altfettes” sind mehr Sport und eine proteinreiche Ernährung elementar wichtig. Zudem musst Du immer auf Deinen Blutzuckerspiegel achten und entsprechend langsame Kohlehydrate zu dir nehmen, damit sich Deine Insulinausschüttung in Grenzen hält. Mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Yohimbin HCL, Forskolin oder Grüntee-Extrakten kannst Du bei ausreichender sportlichen Betätigung mitunter gute Erfolge erzielen. Diäten sind der falsche Weg, denn daraus würde Dein Körper lernen und u.a. mit einer erhöhten “Einstellung von Fettzellen-Türstehern” reagieren.

Zur Unterstützung der Lipidoxidation – also dem Transport des Fettes zu den Muskeln – eignet sich die Einnahme von Vitamin C, Jod und L-Carnitin. Letzteres wird allerdings auch vom Körper selbst hergestellt. Die Ungewissheit, ob diese Menge in Deinem Fall ausreichen würde, kannst Du mit der Einnahme von entsprechenden Supplementen umgehen.

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Über den Autor

Christian Betzle
Christian Betzle

Mein Name ist Christian Betzle. Ich bin Diplomsportlehrer und betreibe seit 1999 drei gesundheitsorientierte Fitnessclubs im Westerwald mit derzeit 4500 Mitgliedern. Mit OPTIform möchte ich Menschen beim Abnehmen helfen - durch individuelle Abnehmprogramme. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen

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