Dehnungsstreifen am Oberschenkel – 10 Tipps dagegen

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Du kennst das Phänomen sicher: Beim Blick in den Spiegel fürchtest Du Dich davor, die Augen bis zum Oberschenkel herunterstreichen zu lassen. Dort sind die unattraktiven Dehnungsstreifen am Oberschenkel, die nicht nur nicht verschwinden wollen, sondern immer stärker zu werden scheinen. Jede Creme, die Du ausprobiert hast, versagte bislang. Aber keine Sorge: Komplett hilflos gegen die Ästhetik-Killer bist Du nicht.

Was sind eigentlich Dehnungsstreifen?

Die gute Nachricht sei Dir gleich am Anfang gegeben: Dehnungsstreifen sind zwar äußerst unschön, aber gesundheitlich vollkommen unbedenklich. Der Fachausdruck für diese Form der Hautstörung lautet “Striae cutis disensae”. Zu deutsch handelt es sich um “überdehnte Hautstreifen” – und dies beschreibt sehr gut, worum es sich eigentlich handelt. Das Bindegewebe reagiert auf eine starke Zunahme der Hautoberfläche und beginnt zu reißen. Opfer von den Dehnungsstreifen werden stark übergewichtige Personen, Schwangere oder Kraftsportler, bei dem der Masse-Aufbau zu schnell geht. Solange Du weiter zunimmst, werden die Streifen schlimmer. Irgendwann beginnen sie damit, sich gräulich zu verfärben. Sie bleiben zwar ungefährlich, aber für Dich sollte es dennoch ein klares Zeichen dafür sein, Dein Leben zu ändern, da Du vermutlich sehr großes Übergewicht hat.

Wie kann man die Dehnungsstreifen am Oberschenkel beseitigen?

Nun zu einer schlechten Nachricht: Wer einmal die Dehnungsstreifen erlitten hat, wird Sie zu 100 Prozent nicht mehr beseitigen können. Gewisse Spuren bleiben stets zurück. Allerdings kannst Du das Bild deutlich verbessern. An dieser Stelle aber auch ein kurzes Wort der Warnung: Du hast die Dehnungsstreifen nicht über Nacht bekommen und sie werden sich auch nicht über eine solche verbessern. Du musst Geduld mitbringen. Monatliche Zustandsvergleiche sind sinnvoller als wöchentliche.

1. Sportliche Aktivität

Eine zentrale Grundlage ist regelmäßiger Kraftsport: Er führt zu einem erhöhtem Stoffwechsel und sorgt so dafür, dass sich die Lage nicht verschlimmert. Zudem kommt es zu einer gewissen Straffung der Haut, der gegen die Dehnungsstreifen in einem begrenzten Umfang hilft. Die gräulichen Verfärbungen können beispielsweise durch körperliche Aktivität beseitigt werden, weil die Durchblutung wieder sehr viel besser funktioniert.

2. Ernährung umstellen

Unverzichtbar ist es auch, seine Ernährung umzustellen. Vertraue insgesamt auf viel Obst und Gemüse. Achte zudem darauf, ausreichend Flüssigkeit zu Dir zu nehmen. Zwei bis zweieinhalb Liter stilles Wasser solltest Du an jedem Tag trinken.

3. Massagen

Hilfreich gegen die Dehnungsstreifen sind kneippsche Güsse, die Du regelmäßig Deinem Oberschenkel zuführen solltest. Zudem hier noch ein Geheimtipp: Massagen der betroffenen Stellen mit einem Igelball haben eine sehr gute Wirkung. Du solltest diese direkt nach dem Duschen machen, wenn Deine Haut geschmeidig ist. Hin und wieder tausche den Igelball aber auch gegen eine Creme.

4. Öle

Öle machen die Haut zart und elastischer. Besonders gut haben sich Öle der Marke Frei oder Weleda erwiesen. Effektiv sind auch Mandel-, Weizenkeimbaöle, diese verbessern den strukturellen Aufbau der Haut. Empfehlenswert ist das Einreiben der betroffenen Stellen alle 2 bis 3 Tage, idealerweise kurz einmassieren.

5. Honig

Honig hat eine heilende Wirkung. Inhaltsstoffe wie Calcium, Eisen, Magnesium oder Natrium machen den Honig zu einer Wunderwaffe. Honig hat zudem die Eigenschaft, bakterielles Wachstum zu verhindern. Gereizte Haut durch Dehnungsstreifen kann man also mit Honig sehr gut behandeln. Ich empfehle einmal wöchentlich die betroffenen Stellen einzureiben.

Honig kann Dehnungsstreifen deutlich verringern.

Honig kann Dehnungsstreifen deutlich verringern.

6. Wechselduschen

Wechseldurschen sind eine tole Möglichkeit, Dehnungsstreifen zu verringern und gegen selbige vorzubeugen. Eine Wechseldusche erhöht die Durchblutung in der Haut und im Gewebe und macht diese damit elastischer und versorgt sie mit wertvollen Nährstoffen.

7. Cremes mit Vitamin A oder E

Cremes sind natürlich immer eine Möglichkeit bei Dehnungsstreifen. Achte aber stets darauf, dass Du Cremes mit viel Vitamin A und E verwendest. Diese Vitamine kurbeln den Zellwachstum in der Haut an und verbessern die Reparatur der DNA.

8. Kaffeesatz mit Öl

Ein Geheimtipp aus dem Internet haben wir ausprobiert und sind begeistert von der tollen Wirkung: Kaffeesatz mit Öl. So funktioniert es: Kaffeesatz und ein Esslöffel Oliven-ÖL umrühren und auf die Haut einreiben. Kurz einwirken lassen und nach ca. 5 Minuten wieder von der Haut abwaschen. Wirkung: Koffein strafft die Haut und das Olivenöl macht die Haut zart und weich.

Kaffeesatz mit Öl: Der Geheimtipp gegen Dehnungsstreifen

Kaffeesatz mit Öl: Der Geheimtipp gegen Dehnungsstreifen

9. Kräuter-Kompressen

Als effektiv haben sich Kompressen aus Absud mit Frauenmantel(100 g Frauenmantelblätter mit einem Liter Wasser kochen) oder Absud mit Ackerschachtelhalm (40-50 g getrockneten Ackerschachtelhalm mit einem Liter Wasser kochen) herausgestellt. Solche Kompressen können mehrmals pro Woche hergestellt und auf die betroffenen Stellen verwendet werden.

10. Kosmetische Operationen gegen die Dehnungsstreifen

Du kannst nicht nur mit einer anderen Lebenseinstellung gegen die Dehnungsstreifen arbeiten, sondern mit Hilfe kosmetischer Operationen gegen diese vorgehen. Gängig gibt es zwei Varianten, die gerne genutzt werden. Einerseits ist es möglich, mit der Hilfe eines Lasers die betroffenen Hautschichten nachträglich neu zu pigmentieren. Stark vereinfacht gesagt schmierst Du bei diesem Vorgang neue Farbe auf die betroffenen Regionen im Oberschenkel. Die Alternative ist die Dermabrasion: Im Prinzip versucht man dabei, die Streifen wegzuschleifen. Beide Verfahren zeigen sehr gute Ergebnisse, sind aber kostspielig und darüber hinaus auch durchaus schmerzhaft. Zudem bleiben auch hier Spuren zurück.

Fazit: Abnehmen ist das A und O gegen Dehnungsstreifen am Oberschenkel

Wer wirklich etwas gegen seine Dehnungsstreifen tun möchte, muss abnehmen. Dies verhindert, dass neue entstehen – und es wirkt den alten entgegen. Neben Sport kommt es auf die passende Ernährung an. Um hierbei aber wirklich erfolgreich zu sein, braucht es individuelle Ansätze, die maßgeschneidert auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind: Eine solche Hilfe findest Du in Gestalt des OPTIform Abnehmprogramms.

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Über den Autor

Christian Betzle
Christian Betzle

Mein Name ist Christian Betzle. Ich bin Diplomsportlehrer und betreibe seit 1999 drei gesundheitsorientierte Fitnessclubs im Westerwald mit derzeit 4500 Mitgliedern. Mit OPTIform möchte ich Menschen beim Abnehmen helfen - durch individuelle Abnehmprogramme. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen

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